Gedichte und Poesie

alle hier aufgeführten Gedichte by Angie Nast

Herbst

Der Blätter buntes Treiben,
im Sturmgebrause wild,
wollen am Baum nicht bleiben,
so malt der Herbst sein Bild.

Trauer

Du kannst die Blumen nicht mehr seh’n,
ein lieb gemeintes Wort nicht mehr versteh’n,
dein Herz ist schwer, dein Blick getrübt,
dein Lachen wirkt ganz ungeübt.
Die Tränen trocknet nur der Wind,
bis keine mehr auf deinen Wangen sind.
Die Tränen, noch so still geweint,
sind oft lauter, als man manchmal meint!

Für Dich

Für dich, da möcht‘ ich Worte neu erfinden,
um dir zu sagen, was ich fühl‘,
für dich die Sprache neu ergründen,
ja und ich tu’s, weil ich das will!
Für zwei gibt’s nie ein Ende der Welt,
ich geb‘ dir all das, was dir noch fehlt
und werde dir heut‘ von der Liebe erzählen,
wenn mir insgeheim auch die Worte noch fehlen!

Bin da

Kann in deinen Augen lesen,
schweig‘ dich ruhig aus.
Ein Lächeln voller Träume, lass‘ sie raus.
Du kannst gar nichts ändern,
wenn du es auch willst,
erstick‘ nicht an der Liebe, die du fühlst.
Will einfach bei dir bleiben,
Sehnsucht macht kaputt,
zuerst ist immer Ebbe, doch dann kommt die Flut!
Hätte gern ein Stück bloß, von der Glückseligkeit,
eins für dich und eins für mich, den Rest regelt die Zeit!
Du musst gar nicht zweifeln,
dein Herz spricht doch für dich,
die Medizin für sowas, bin am Ende ich.
Du musst nicht so viel denken,
Falten machen alt,
lehn‘ dich einfach an mich, bin ein Halt!

Da war einmal

Da war einmal ein rasend Herz, randvoll mit Emotionen
die Träume flohen himmelwärts, um einsam dort zu wohnen.

Da war einmal die Zärtlichkeit, vom Alltagstrott vertrieben,
ist das heut unsre Wirklichkeit? Was blieb von dem – sich lieben – ?

Da war einmal verrücktes Glück, verspielte Illusionen,
bekäme man ein Stück zurück, ich glaub es würd sich lohnen!

Das war einmal und immer noch, kannst du mich faszinieren,
ich möchte manchmal gehn und doch
will ich dich nicht verlieren!

Unerfüllte Liebe

Du hörst mein Schreien nicht mehr, denn taube Herzen sind leer,
nur aus eisigem Wind, klingt ein weinendes Kind,
aus dem Feuer erhebt sich das Meer.
In der Ferne verhallt, nur das Echo im Wald,
keine Blätter an Bäumen – nichts mehr!

Die Seele schwer wie Blei, klirrende Kälte im Mai,
im Gepäck Depression, Ignoranz nur als Lohn
und die Angst, das geht nie mehr vorbei!
Rabenschwarz bleibt der Tag, weil die Nacht ihn nicht mag,
dunkle Wolken vom Himmel her droh’n.

Von allen Sternen ein Fluch, kein verdeckendes Tuch,
das jetzt hier auf mich fällt,
da ist kein Licht und kein neuer Versuch!
Sonnenfinsternis auf meiner Welt.
Und in seliger Ruh, schläfst heut Nacht sicher du,
denn ich hab dir ja niemals gefehlt!

Ohne dich

So wie eine Rose, die vor Durst schon kaum mehr lebt,
welk‘ ich Stück für Stück ganz ohne dich.
Den Kopf lass ich schon hängen, du musst der sein, der ihn hebt,
sonst verbrenne ich noch innerlich.

So wie ein altes Spielzeug, das man fort wirft und vergisst
fühl ich mich, bin ich in deiner Näh‘.
Du drehst dich noch mal um, wenn du vorbei gegangen bist,
wär‘ ich aus Holz, dann tät es mir nicht weh.

So wie eine Spieluhr fühl‘ ich mich, die nicht mehr klingt.
Ich hoffe still, dass du sie reparierst.
Wie ein ausgedienter Sänger, der zu alt und nicht mehr singt,
den du mit lauten Pfiffen honorierst.

Wie ein Gürtel, der zu eng ist und ein Schuh, der ewig drückt,
so wirkt dieser Raum, bist du nicht hier.
Unsre Lieder, die ich höre, machen mich schon fast verrückt,
lass nicht zu, dass ich dich ganz verlier.

Steh neben dir

Steh neben dir, spiel die coole Frau,
doch mein Kopf ist heiß und verwirrt.
Du willst nichts von mir, das weiß ich genau,
mein Gefühl hat sich wohl nur verirrt.

Steh neben dir, zwing zum Lächeln mich
und dabei heul ich tief in mir.
Mir wird schwindelig, denn ich liebe dich
und finde doch niemals zu dir.

Der Boden glüht unter meinen Schuh’n,
ich kann nicht lang mehr hier stehn
und meine Hände, die in den Taschen ruh’n,
zittern gar nicht angenehm.

Steh neben dir, tu als ob nichts wär,
dein Blick brennt sich in meine Haut.
Mein Körper wirkt jetzt wie Blei so schwer,
der sich nicht mehr von der Stelle traut.

Ich dreh noch durch, denn selbst in der Nacht
beschäftigt sich mein Traum mit dir,
ja an den Abgrund hast du mich fast gebracht,
ich finde kaum noch selbst zu mir.

Meine Wohnung wird zur Bildergalerie,
dein Foto hängt an jeder Wand,
was habe ich davon, ein Paar werden wir nie,
du hälst nur ab und zu mal meine Hand.

Steh neben dir, du lachst mir kurz zu
und irgendwie genügt mir das,
ich schau dich an, augenblicklich redest du
und nippst gekonnt an deinem Glas.

Doch meine Sehnsucht bohrt sich tiefer in mein Herz,
Tränen engen meine Kehle ein
und ich schlucke weiter Enttäuschung und auch Schmerz,
bald stehe ich hier wieder ganz allein.

Quelle des Herzens

Aus der Quelle des Herzens
entsprungenes Sehnen
sich an deine Seele sanft anzulehnen.
Mit fantasievoller Kraft
von gedachten Gefühlen,
die erflehen,
mein erhitztes Gemüt zart zu kühlen!

Glitzersterne

In deinen Augen schaukelt sanft mein Spiegelbild,
ganz hell und klar.
Von Glitzersternen leicht umhüllt,
fühl‘ ich mich darin wunderbar!

Erstens kommt es anders….!

Hab heute … gleich ein date mit dir,
ich haste los, häng‘ in der Tür.
Das T-Shirt dehnt sich an der Naht,
es reisst, da ham wir den Salat!

Ich zieh‘ mich um – in Windeseile,
hol‘ mir am Schrank ’ne leichte Beule
und dann kommt’s noch, wie’s kommen muss:
ich bin zu spät, weg ist der Bus!

Ich wink‘ ’nem Taxi, bin entsetzt,
natürlich ist das Ding besetzt!
Dann komm‘ ich an, dem Wahnsinn nah,
du bist natürlich nicht mehr da!

Ich dreh‘ mich um, will gerade gehen,
da seh‘ ich dich am Rande stehen.
Ich hin zu dir, erdrück‘ dich fast,
du sagst, du hast den Bus verpasst.

Ich kann’s bis heute noch nicht fassen,
wie gut wir doch zusammen passen!

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